Muss man wirklich 120 Jahre alt werden?
Ehrlich gesagt: Ich will gar nicht 120 werden. Mir würde völlig reichen, möglichst lange gesund, beweglich, neugierig und geistig fit zu bleiben. Lieber 80 gute Sommer, statt 90 zu werden, aber die letzten 10 Jahre dahinsiechen.
Genau deshalb finde ich Nina Ruges neues Buch „Alles wird gut, aber nicht von alleine!“ interessant. Anlässlich ihres 70. Geburtstags hat sie darin 70 Erkenntnisse aus ihrer langjährigen Beschäftigung mit Healthy Longevity zusammengetragen.
Es geht um Ernährung, Bewegung, Schlaf, Prävention, Zellgesundheit, Nahrungsergänzung und natürlich um die Frage, was von all den aktuellen Longevity-Trends tatsächlich sinnvoll ist. Besonders angenehm finde ich, dass das Buch nicht einfach jedem neuen Anti-Aging-Hype hinterherläuft, sondern versucht, wissenschaftliche Erkenntnisse von gut vermarkteten Versprechen zu unterscheiden.
Was bringt der Erfolg, wenn die Gesundheit fehlt?
Gerade Unternehmer, Selbstständige und Führungskräfte kennen das vermutlich: Termine, Projekte, Mitarbeiter, Kunden, E-Mails und zwischendurch noch schnell fünf andere Dinge erledigen. Schlaf, Bewegung, vernünftiges Essen oder einfach einmal Ruhe werden dann gerne nach hinten geschoben.
Das geht erstaunlich lange gut. Aber Gesundheit lässt sich eben nicht beliebig vertagen.
Wir beschäftigen uns als Unternehmer meist intensiv mit Kapital, Mitarbeitern, Daten, Know-how und Zeit. Dabei ist unsere eigene Gesundheit letztlich die wichtigste Ressource. Ohne sie wird alles andere ziemlich schnell nebensächlich.
Genau diesen Gedanken nehme ich aus Ruges Buch mit: Es geht nicht darum, zwanghaft möglichst viele Lebensjahre zu sammeln. Es geht darum, den vorhandenen Jahren möglichst viel gesundes Leben zu geben.
Und was hat das mit Arbeit zu tun?
Für mich gehört zur Gesundheit nicht nur, was wir essen oder wie viel wir uns bewegen. Auch unser tägliches Arbeitsumfeld spielt eine Rolle.
Wie viel unnötigen Stress produzieren wir? Wie kompliziert machen wir Dinge? Mit welchen Menschen arbeiten wir zusammen? Freuen wir uns auf Projekte oder ärgern wir uns permanent über Dienstleister, Kollegen und Abläufe?
Natürlich lässt sich Stress nicht vollständig vermeiden. Aber wir können durchaus beeinflussen, mit welchen Menschen und Unternehmen wir unsere Zeit verbringen.
Und damit sind wir schon ziemlich elegant bei Mangoblau angekommen.
„Alles wird gut, aber nicht von alleine!“ ist ein Buch, das zum Nachdenken über den eigenen Alltag anregt, ohne dass man anschließend sein komplettes Leben umkrempeln muss.
Vielleicht reicht es schon, wieder etwas bewusster auf Schlaf, Bewegung, Ernährung, Pausen und die eigene mentale Gesundheit zu achten.
Und möglicherweise auch darauf, mit wem man arbeitet.
Denn wer bei Marketing, Websites, Social Media, Foto, Video, Print und Kommunikation möglichst wenig unnötigen Stress haben möchte, darf sehr gerne mit uns zusammenarbeiten.
Wir können zwar nicht wissenschaftlich beweisen, dass die Zusammenarbeit mit Mangoblau das Leben verlängert. Aber wir geben uns größte Mühe, es zumindest nicht unnötig zu verkürzen.
Herzlich willkommen in der Arschlochfreien Zone.
Lesetipp: Nina Ruge, Alles wird gut, aber nicht von alleine! – Meine 70 Erkenntnisse für ein gesundes Leben
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